Das Heizwerk in Oberrosphe hat sein erstes Betriebsjahr erfolgreich hinter sich gebracht. Anfang Oktober 2008 hatte das Heizwerk den Betrieb aufgenommen, und Schritt für Schritt waren in kurzer Zeit 122 Oberrospher Haushalte und öffentliche Gebäude an das Nahwärmenetz angeschlossen und mit Wärme aus Holzhackschnit­zeln versorgt worden. Die üblichen Startschwierigkeiten, die beim Anfahren großer technischer Anlagen immer auftreten, wurden mit viel freiwilliger Arbeitsleistung bewäl­tigt. Frieren brauchte während des strengen Winters 2008/2009 keiner.

 

Aber auch wirtschaftlich ist das Heizwerk sehr erfolgreich. Die letzten Hochrechnun­gen durch den Vorstand ergeben, dass die Bioenergiedorf Oberrosphe eG, eine Genos­senschaft mit 117 Mitgliedern, bereits das erste Geschäftsjahr mit einer „schwar­zen Null" und einer guten Liquidität abschließen wird. Auch der Ausblick auf 2010 ist sehr positiv. Dies ist deshalb so bemerkenswert, weil üblicherweise bei Unter­nehmensneugründungen in den ersten Geschäftsjahren Verluste ausgewiesen werden müssen.  Der wirtschaftliche Erfolg ist unter anderem fallenden Zinsen und einem geschickten Rohstoffeinkauf zu verdanken, aber auch der Förderung durch die Öffentliche Hand. Hier ist ganz besonders die Stadt Wetter hervorzuheben, die das Projekt von Anfang an ideell und materiell unterstützt hat.

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Auf einer außerordentlichen Generalversammlung am 18. 9. 2009 konnte der Vor­stand stolz verkünden, dass nun eine langfristige Finanzierung zu einem sehr günsti­gen Zinssatz gesichert wurde, und dass Zuschüsse in erheblicher Höhe eingeworben wer­den konnten. Ein Teil der Zuschüsse wurde unter der Auflage bewilligt, dass sie an die Mitglieder der Genossenschaft ausgeschüttet werden. Auf Empfehlung von Vorstand und Aufsichtsrat stimmten die zahlreich erschienenen Mitglieder einstimmig mit einer Enthaltung zu, gut die Hälfte der Fördermittel in Form weiterer Genossenschafts­anteile in die Genossenschaft zu reinvestieren. Diese Kapitalerhö­hung soll vor allem genutzt werden, um geeignete Dächer in Oberrosphe mit Photovol­taik-Anla­gen zu bestücken.

 

Die Vorteile für die Genossenschaft sind offensichtlich: die Einnahmen werden auf eine breitere Basis gestellt, die Genossenschaft hat ein zweites Standbein. Selbst bei einer Reihe von milden Wintern, die aus der Perspektive der Genossenschaft schlecht für das Geschäft sind, lassen sich durch die Photovoltaik sichere Einnah­men erzielen und eine eventuelle Preisanpassung hinauszögern. Und die Mitglieder der Genossenschaft haben dabei das gute Gefühl, noch mehr für den Klimaschutz zu tun.

 

Der Erfolg der Bioenergiedorf Oberrosphe eG ist weit über den Landkreis Marburg-Biedenkopf hinaus bekannt geworden, was an der Anzahl der Besuche auf der Home­page im Internet und an den vielen Besichtigungsanfragen festgestellt werden kann. Darüber hinaus werden die Ideen aus Oberrosphe auch in den benachbarten Gemeinden und von örtlichen Unternehmern mit großem Interesse aufgenommen, es werden bereits Ansätze zu einer wirtschaftlichen Kooperation gesehen. Schon ist die Rede von einer Bioenergie-Region.

Die Bioenergiedorf Oberrosphe eG ist offen für neue Ideen und Innovationen!

© 2009 Bioenergiedorf Oberrosphe eG

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Oktober bis März:
Samstag 11:00-15:00 Uhr oder nach Vereinbarung

Reinhold Pieh 06423/7455 Ulrich Pfeiffer 06423/7507

Angenommen werden

Baum- und Astschnitt

über 5 cm Durchmesser.

Nicht angenommern

werden:

      Heckenschnitt, Reisig, Laub, Rasenschnitt, Lebensbaum, Thuja, Nadelholzzweige (wenn der zugehörige Stamm nicht mitgeliefert wird), Wurzelwerk, behandeltes Holz, Holz mit Nägeln, Spanplatten.

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